Unsere Vision: Die Zukunft der Arbeit mitgestalten!

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ermöglicht nützliche Analysen und nachhaltige ressourcenorientierte Gestaltung

Besonders wichtig ist es uns, unsere Studierenden von Anfang an persönlich zu betreuen und im Studium zu begleiten. Mit unserem Konzept ermöglichen wir es, das Studium berufsbegleitend zu absolvieren und an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Inhaltlich stehen ein ganzheitlicher Ansatz sowie eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis im Vordergrund. Der Fokus liegt auf systemisch orientierten Inhalten sowie darauf, Wirkungszusammenhänge in Organisationen zu verstehen und praxistauglich zu nutzen.

Unser Studiengang lebt von der Heterogenität der Studierenden, die aus unterschiedlichen Praxisfeldern kommen. Diese Perspektivenvielfalt aufzugreifen und sie mit theoretischen "Denk-Werkzeugen" zu verbinden, ermöglicht praxisbezogene Analyse und nachhaltige ressourcenorientierte Gestaltung.

Unser Studiengang bietet Ihnen eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis die Erkenntnisse der Arbeits und Organisationspsychologie werden so in Ihrem beruflichen Alltag nutzbar. Wir wollen es Ihnen ermöglichen, auf wissenschaftlicher Grundlage - theoriegeleitet und empirisch fundiert - Ihre Organisation weiterzuentwickeln. Dabei folgen wir der Leitidee, Humanität und Effektivität zu verbinden.

Unsere Wurzeln: Ein Statement von Prof. Dr. Gerd Wiendieck, dem Gründer unseres Studiengangs

Wurzeln

"Glückwunsch, Dank und ein herzliches: Weiter so!“

Glückwunsch zum Jubiläum: Seit 20 Jahren gibt es den Weiterbildenden Masterstudiengang „Arbeits- und Organisationspsychologie“ als berufsbegleitenden Fernstudiengang. Als wir diesen Studiengang damals an der FernUniversität ins Leben riefen, war er einer der ersten, der sich nicht ausschließlich nur an Psychologen und Psychologinnen richtete, sondern auch andere Berufsgruppen ansprach. Damals wuchs die Einsicht, dass psychologisches Wissen auch innerhalb der Arbeitswelt notwendig wurde.

Diese Einsicht ist nach wie vor aktuell und sie wird weiter durch die Erfahrung gestützt, dass die Gestaltung „gesunder Arbeitsbedingungen und gesunder Organisationen“ fundierter psychologischer Kenntnisse bedarf. Außerdem ist inzwischen klar geworden, dass gesunde Arbeit nicht im Widerspruch zur Leistung steht, sondern gerade umgekehrt die Voraussetzung für nachhaltige Leistung bildet. Angesichts der Komplexität und Dynamik unserer Zeit wird überdeutlich, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen aus Ökonomie, Ingenieurwissenschaften Jura, Psychologie und weiteren Feldern zusammengeführt werden müssen, um Zukunftsfähigkeit zu erreichen. Genau dies passiert in diesem Studiengang, weil Menschen aus sehr unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen kommen und ihre jeweiligen Erfahrungen einbringen, um gemeinsam akzeptierte Wege zu erarbeiten.

Mein Dank gilt in erster Linie den Menschen, die mit mir den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Studiengangs getragen haben; die ersten zehn Jahre an der FernUniversität in Hagen und danach an der Bergischen Universität Wuppertal. Es war nicht immer einfach unsere Ideen zu realisieren. In einem lebendigen Team gab natürlich unterschiedliche Vorschläge und dementsprechend auch heftige Diskussionen, aber zum Glück war die einigende Line nie umstritten, nämlich Produktivität und Humanität als gemeinsame Gestaltungsziele anzuerkennen. Der Dank gilt auch den fast eintausend Absolventen und Absolventinnen, die sich neue Kompetenzen erschließen und ihren Berufsweg bereichern konnten. Und umgekehrt haben sie auch uns Lehrende durch ihre Berichte aus der Praxis und Ihre Fragen an die Wissenschaft beschenkt, angeregt und herausgefordert. Und schließlich gilt mein Dank den beiden Universitäten in Hagen und in Wuppertal, die uns eine organisatorische Heimat gegeben und den Studiengang unterstützt haben. Das Prinzip vom lebenslangen Lernen und der Sinnhaftigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit konnte sich so weiter entfalten.

Prof. Dr. Gerd Wiendieck, im April 2020

Mein „Weiter-so-Wunsch“ gilt dem Team um Professor Rainer Wieland, das den Studiengang auch weiterhin in bewährter Zusammensetzung führt und ausbaut. Ich habe ein gutes Gefühl wenn ich an die Zukunft des Studiengangs denke und das erleichtert mir den Abschied von diesem Projekt. Mein 80ster Geburtstag ist nicht mehr weit entfernt und stärkt den Gedanken an Rückzug aus der aktuellen Lehre, aber ich bleibe dem Studiengang auch künftig mit Herzblut verbunden.

Prof. Dr. Gerd Wiendieck, im April 2020

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zuletzt bearbeitet am: 17.05.2022

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